Therapeutische Methoden
Wie ich arbeite.
Kein starres Schema, sondern ein flexibler Methodenkoffer: Ich wähle die Ansätze, die zu Ihrem Anliegen, Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Tempo passen – wissenschaftlich fundiert und menschlich verankert.
Meine Haltung
„Methoden sind Werkzeuge. Entscheidend ist, was in der Begegnung zwischen Menschen passiert."
Das Fundament
Psychoedukation
Verstehen ist die erste Form der Veränderung. Wenn Sie begreifen, warum Ihr Nervensystem in bestimmten Situationen so reagiert wie es reagiert – warum Dinge, die andere leicht nehmen, für Sie schwer sind – verändert das die Beziehung zu Ihren eigenen Reaktionen grundlegend.
Psychoedukation ist kein Frontalunterricht. Es ist gemeinsames Hinschauen: Wir ordnen ein, benennen Muster und schaffen so die Grundlage, auf der alles andere aufbaut.
Kognitive Methoden
Verhaltenstherapie
Eine der am besten erforschten Methoden der modernen Psychotherapie. Die kognitive Verhaltenstherapie setzt an den Verbindungen zwischen Gedanken, Gefühlen und Verhalten an: Nicht die Situation ist das Problem, sondern wie wir sie bewerten und darauf reagieren.
Wir machen diese Verbindungen sichtbar, überprüfen sie auf ihre Gültigkeit – und entwickeln schrittweise neue, hilfreiche Denk- und Handlungsmuster. Konkret, messbar, nachhaltig wirksam.
Innere Überzeugungen
Glaubenssatzarbeit
„Ich bin nicht gut genug." „Ich darf keine Fehler machen." „Wenn ich um Hilfe bitte, bin ich schwach." Tiefe Überzeugungen über uns selbst, andere und die Welt steuern unser Denken und Handeln – oft ohne dass wir es bemerken.
In der Glaubenssatzarbeit machen wir diese Überzeugungen explizit, hinterfragen ihre Herkunft und Gültigkeit – und erarbeiten Alternativen, die Ihrem Leben besser dienen.
Handlungsfähigkeit
Selbstmanagement
Wer sich selbst kennt und steuern kann, hat einen echten Vorteil – in der Krise wie im Alltag. Selbstmanagement-Methoden helfen, Prioritäten zu klären, Energie bewusst einzusetzen, Grenzen zu setzen und eigene Ressourcen zu stärken.
Besonders wirksam bei Überforderung, innerer Blockade oder dem Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein.
Tiefgehende Muster
Schematherapie
Schemata sind früh entstandene, tief verankerte Muster: Wie wir Beziehungen erleben, welche Rollen wir einnehmen, warum wir immer wieder in dieselben Situationen geraten. Die Schematherapie verbindet kognitive Arbeit mit emotionalen und beziehungsorientierten Elementen.
Sie geht dorthin, wo klassische Verhaltenstherapie manchmal an Grenzen stößt – zu tiefgreifenden Lebensthemen und wiederkehrenden Mustern, die sich mit rein kognitiver Arbeit allein nicht auflösen lassen.
Systemische Arbeit
Aufstellungsarbeit
Was in Gesprächen unsichtbar bleibt, wird in der Aufstellung sichtbar: Dynamiken in Familien, Beziehungen oder Systemen, die unser Erleben prägen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. In einer Einzel- oder Gruppenaufstellung können Muster externalisiert, betrachtet und verändert werden.
Diese Methode ist besonders kraftvoll, wenn ein Problem nicht allein im Individuum liegt, sondern im System – der Familie, der Partnerschaft oder dem Berufsleben.
Praxis & Erleben
Kommunikation & Rollenspiel
Kommunizieren können wir alle – aber wirksam kommunizieren ist eine Fähigkeit, die man lernen und trainieren kann. Im therapeutischen Kontext üben wir neue Kommunikationsmuster durch Rollenspiele, Perspektivwechsel und szenische Arbeit.
Sie lernen, schwierige Gespräche zu führen, Grenzen klar auszudrücken und auf andere einzugehen – dabei authentisch zu bleiben. Diese Methode verbinde ich mit meiner langjährigen Erfahrung als Trainer in angewandter Improvisation: einer Praxis, die echte Präsenz, Kontaktfähigkeit und Flexibilität im Moment trainiert.
Häufige Fragen
Fragen zu meinen Methoden
Nächster Schritt
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